• 5,652 / 1,368,028
  • 97 / 7,742
  • 234 / 54,892

Meine Kastration - Eunuch Rene

Meine Operation zum EunuchenUm anderen Lesern eine Vorstellung über den Ablauf und Verlauf einer erfolgreichen Ochiektomie zu geben, versuche ich hier meine Operation zu schildern.Erstmal möchte ich erwähnen, dass ich kein deutscher Staatsbürger bin, für mich die diesbezüglichen deutschen Gesetze nicht gelten.In Deutschland ist es illegal, sich einer freiwilligen Kastration zu unterziehen, die zuvor nicht von einer staatlichen Gutachterstelle abgesegnet wurde. Es läuft unter Selbstverstümmelung und würde evtl. unangenehme rechtliche Folgen nach sich ziehen.Nur soviel dazu.Auch für in Deutschland lebende Ausländer ist es nicht möglich, ohne Bescheinigung eines Gutachters kastriert zu werden. Ich habe lange nach einer guten, sauberen Alternativlösung gesucht, hatte diesbezüglich die verschiedensten Angebote:von Schönheitsklink in Thailand, mit angeschlossenem Luxusurlaub, bis hin zu irgendwelchen Angeboten von selbsternannten Cuttern, die vorwiegend aus dem SM Bereich stammten und Kastrationen angeblich im Heimbereich und auch zum eigenen Lustgewinn betreiben.Ausserdem erhielt ich viele Tipps, wie man eine sogenannte Notfalloperation provozieren könnte, so dass eine entgültige OP in Deutschland unausweichlich geworden wäre. Vor solchen Notfallprovokationen möchte ich an dieser Stelle abraten, sie sind sehr riskant, zum Teil lebensbedrohlich. Meist werden die provozierten Notfalloperationen noch nicht einmal von der Krankenkasse übernommen. Es folgen genauere Nachuntersuchungen und viele unangenehme Fragen.Das wollte ich mir auf jeden Fall ersparen. Ich hätte auch nie den Mut dazu gehabt. Für Thailand oder USA hatte ich zu wenig Geld.Und auf irgendeine unprofessionelle "Session-Kastration" hatte ich nun wirklich keinen Bock.Im Frühjahr wurde ich auf ein kleines, fähiges Team aus Belgien aufmerksam, die sehr viel Erfahrungen auf diesem Gebiet zu haben schienen.Ich habe gleich Kontakt aufgenommen, mich erstmal nach Preisen und dem möglichen Ablauf erkundigt.Danach war sparen angesagt, bis August wollte ich das Geld zusammen haben....In der ersten Augustwoche habe ich wiederum bei der kleinen, belgischen, privaten Klinik angerufen und am nächsten Tag eine Vorauszahlung für die OP getätigt.Mein OP Termin wurde daraufhin auf den 2. September 2005 angesetzt.Die letzten zwei Wochen vor der OP wuchs meine Spannung und Nervosität von Tag zu Tag.Nicht etwa, dass ich ins Zweifeln geraten wäre, eher wünschte ich mir, dass ich schon alles hinter mir hätte.Am 1. September wurde ich von Achim, meinem Ehemann, nach Belgien gefahren. Mein Freund wäre liebend gerne mitgefahren, hat aber leider nicht von seiner Arbeit frei bekommen (ich lebe in einer funktionierenden Dreierbeziehung).Ausserdem musste ja auch jemand auf unsere HunDa musste ich jetzt durch, ich hätte die OP nie freiwillig abgesagt. Auch wenn ich dorthin gekrochen wäre, ich wollte es durchziehen. Zu lange habe ich schon auf diesen Augenblick gewartet.Um 8.30 sind wir losgefahren und waren pünktlich um neun vor dem Haus der ORR. Der Chef hat uns die Tür aufgeschlossen, uns nett begrüsst und ins Haus reingelassen.Erstmal hat er uns zu einem gemeinsamen Vorgespräch in seine Privatwohnung eingeladen. Er wollte sich nochmals versichern, dass ich es mir gut überlegt habe und wollte auch wissen, was für Gründe mich zu einem solchen Schritt bewegen. Danach hat er mich über Möglichkeiten einer chemischen Kastration aufgeklärt, mit dem Hinweis, dass man ja in ein paar Monaten noch immer richtig operieren könnte, wenn ich es mir immer noch wünschen würde. Ich war mir meiner Sache 100% sicher, ich hätte auf keinen Fall noch länger warten können, hätte noch nicht einmal mehr weiterleben wollen. Ich wollte sie weg haben, meine unerwünschten männlichen Geschlechtsdrüsen. Ich wollte nicht mehr weiter vermännlichen.Ich denke mir, anhand meiner Reaktionen wurde meinem Operateur schnell klar, dass er es mit einem wirklichen Wunscheunuchen zu tun hat, also keiner, der es nachträglich bereuen wird.Achim wurde gefragt, ob er bei der OP anwesend sein will. Er wollte nicht.Nach und nach trudelte das restliche OP-Team ein, zwei liebe Frauen, die mich nett begrüssten.Ich wurde in die oberen Stockwerke geführt, wo sich der OP-Raum befand. Ich durfte von aussen einen kurzen Blick in den Raum werfen, durfte ihn aber noch nicht betreten, weil er vollkommen steril war. Alleine die Gerätschaften und die Einrichtung haben mir Sicherheit gegeben, und natürlich das ganze professionelle Verhalten des gesamten Teams. Ich wurde gefragt, ob ich im Geschlechtsbereich sauber rasiert wäre. Ich bin beständig am ganzen Körper sauber rasiert, von dem her konnte es gleich losgehen. Ich musste mich aber dennoch nochmals einseifen und duschen, obwohl ich versicherte, dass ich vollkommen sauber wäre. Ich war sogar komplett ausgespült, absolut top sauber, innen und aussen. Dass sie aber dennoch darauf bestanden, zeigte mir nochmals, wie ernst sie es mit der Hygiene nehmen. Ich fand es sehr symphatisch und habe mich deshalb auch gerne den Anweisungen gefügt. Nachdem ich geduscht war, durfte ich das erste Mal den OP Raum betreten. Es war nur ein kleiner Raum, der sich aber vom Standart her mit anderen Klinik-OP Räumen messen kann.Alles lag bereit, wie in einem richtigen Krankenhaus.Die Operation war unter örtlicher Betäubung vorgesehen. Ein bisschen gemischte Gefühle hatte ich ja schon, meine Kastration bei vollem Bewusstsein mitzuerleben.Werde ich was merken, wird die OP im Kopf was auslösen, halte ich es überhaupt durch??? Fragen über Fragen quälten mich.Per Injektion wurde mir der Genitalbereich mit einem lokalen Betäubungsmittel betäubt.Die ersten paar Nadelstiche waren sehr unangenehm, dann hat es kurz mal heftig gebrannt bis die Betäubung langsam alles zum einschafen brachte.Ich musste ein paar Minuten verharren, bis der volle Wirkstoff entfalten war.Eine OP Gehilfin blieb die ganze Zeit bei mir. Das war sehr beruhigend. Sie meinte noch zu mir, dass ich bald der glücklichste Mensch sein werde, womit sie auch recht behalten hat.Nachdem das Betäubungsmittel angeschlug, wurde mit der Operation begonnen.Natürlich war das ganze OP-Team mit entsprechende steriler OP-Kleidung eingekleidet. Auch ich musste eine Kopfhaube und sterile "Füsslinge" tragen. Mein Körper wurde vollständig mit sterilen Laken eingedeckt, nur der Hodensack lag frei, der zuvor dick mit antiseptischem Mittel eingerieben wurde. Bevor überhaupt der erste Schnitt angesetzt wurde, hat man mich nochmals gefragt, ob ich meiner Sache wirklich sicher sei. Ich war es natürlich, habe mich ich in diesem Moment 100% sicher gefühlt und bin es bis zum heutigen Tage geblieben. Der Hodensack wurde aufgeschnitten, mit einem Schnitt.Vielfach werden die Hoden über getrennte Schnitte rausgeholt, oder, wie es in Deutschland üblich ist, über den Leistenkanal. Mein Operateur hatte ein geschicktes Händchen und ausserdem genug Erfahrung, die Operation mit einem Öffnungs-Schnitt durchzuführen.Während der ganzen OP wurden über 350 Fotos gemacht.Mein linker Hoden war innerhalb zehn Minuten rausgeschält. Während der ganzen OP habe ich immer mal wieder kurz hingeschaut. Ich habe das Team gebeten, mir Bescheid zu sagen, sobald die Hoden von den Samenleitern abgetrennt werden und mir jeweils die Hoden auch nach der Entnahme zu zeigen (ich wollte sicher sein, dass sie auch weg sind). Wie gesagt, beim linken Hoden ging alles recht schnell, den eigentlichen Schnitt habe ich als leichtes Ziehen wahrgenommen. Mir wurde der Hoden gezeigt und wiederum wurde ich gefragt, ob ich meiner Sache sicher bin. Immerhin hatte ich ja jetzt noch einen Hoden, die letzte Gelegenheit eine Stopbremse zu ziehen. Aber ich war mir immer noch sicher.Beim rechten Hoden dauerte es dreimal so lange, bis er frei lag. Er war wohl ein wenig verwachsen und ausserdem lagen unzählige, winzige Äderchen über dem Hoden, die bei der Entnahme möglichst nicht verletzt werden sollten.Den Befreiungsschnitt vom rechten Hoden habe ich schon einiges mehr wahrgenommen, als richtig heftiges, schmerzhaftes Ziehen, bis in den Bauchraum hoch hat das gezogen, aber es war dennoch noch auszuhalten. Auch der rechte Hoden wurde mir gezeigt und ich fühlte mich von diesem Augenblick nur noch glücklich.Ich glaube, die restliche OP habe ich nur noch ein Strahlen in meinem Gesicht gehabt, mit glasig, feuchten, glücklichen Augen.Die Wunde wurde wieder zugenäht. Mittendrin wurde ein kleiner Ablaufschlauch (Trainageschläuchlein) für das Blut gesteckt, das sich evtl. noch im Sack bilden könnte.Dannach bin ich, leicht gestützt von den OP Schwestern, selbständig in mein Krankenzimmer gelaufen.Ich habe mich richtig euphorisch erlöst gefühlt, absolut glücklich, wie neu geboren.Kurz darauf bekam ich auch schon meinen ersten Besuch, Achim, der es kaum erwarten konnte, mich zu sehen, zu sehen, wie es mir geht.Als er mich erblickte, meinte er, dass ich absolut entspannte, weiche, glückliche Gesichtszüge bekommen hätte. Seit meiner Kastration habe ich das übrigens schon von vielen Leuten gesagt bekommen.Ich habe übrigens mit heftigeren Nachschmerzen gerechnet, nachdem die Wirkung der lokalen Betäubung abklang. Nach der OP habe ich keinerlei Schmerzmittel zu mir genommen. Es war nicht nötig, lies sich alles ohne aushalten.Auf den Beinen war ich natürlich sehr schwach, konnte nur gebückt und gespreitzt laufen und die Samenleitern zwickten in der Bauchhöhle. Nach einer solchen OP soll man sowieso möglichst ruhig liegen bleiben, damit es zu keiner Schwellung oder Blutansammlung kommen kann.Ich konnte die folgende Nacht super gut schlafen.Auch am nächsten Tag war ich noch immer richtig euphorisch, dies sollte auch noch viele Tage anhalten. Mein Glück hält bis heute ungebrochen an.Gegen Mittag wurde mir der Ablaufschlauch vom Sack entfernt, es ist kaum Blut nachgelaufen. Den restlichen Tag habe ich mich wiederum im Bett erholt.Am nächsten Morgen frühstückten wir nochmals zusammen und sind nach Hause gefahren. Ich die meiste Zeit liegend, hinten im Kombi, den Schritt mit Eis vollgepackt, damit es zu keiner argen Schwellung kommen kann.Meine Hoden hatte ich wieder dabei, konserviert und sauber präpariert, im Glas. Ich hätte sie nie in der Klinik entsorgen lassen.Ab und zu nehme ich sie aus der Schublade raus, gucke sie mir an und denke mir, dass sie so ja ga

Details

submitted by: Anonymous
on: 26 July 2006
in Male Nullo

Use this link to share:


Artist: ORR+in+Belgien%2FAntwerpen
Studio: http%3A%2F%2Fwww.o-r-r.com
Location: Antwerpen+in+Belgien

Comments (0)

add a comment

There are no comments for this entry

Back to Top