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erste Erfahrung mit Pulling

Durch Zufall bin ich in den letzten Tagen auf diese Seiten mit den Berichten und der Bildersammlung gestossen. Da ich schon längere Zeit mit neuen Erfahrungen bezüglich meinem Körper am experimentieren bin, haben mich die Berichte und Bilder fasziniert.

Bisher waren so temporäre Piercings mit Kanülen und dergleichen angesagt um den Körper in anderer Weise als sonst üblich zu spüren; auch TENS mit gestochenen Elektroden, sowie Injektionen von NaCl oder WfI haben in diesen Spielen ihren Platz gefunden.

Da ich alleine bin muss all dies im selbst ausführenden Abtasten der möglichen Grenzen geschehen, das führt mit der Zeit zu einer gewissen Härte zu sich selbst und einem völlig neuen Körpergefühl. Die Vielfalt der Möglichkeiten und eine zwischenzeitlich gewonnene Fertigkeit hindert mich auch nicht mehr, Nadeln und andere Mittel auch am Rücken einzusetzen; es ist halt einfach etwas schwieriger da man nichts, oder mit einem Spiegel nur schlecht sieht, und sich ausserdem mehr oder weniger verrenken muss, um ans gewünschte Ziel zu gelangen.

Nun zur gewünschten Neuerfahrung:

Angeregt durch die Bilder und Berichte musste ich nun heute als neue Erfahrung das Gefühl von "Pulling" haben. Also nichts wie los, in einem Fischereibedarf gibt es die grossen Haken wie sie für die Flussfischerei verwendet werden, und in einem Eisenwarenladen die restlichen Teile wie Sicherungshaken, Rollen und Seile. Dermassen ausgerüstet dürfte der heutige Abend in seiner Art ganz interessant und aufschlussreich werden.

Zuhause angekommen gilt es zunächst einmal die Haken zu modifizieren, da Angelhaken ja mit Widerhaken versehen sind, was für die geplanten Zwecke absolut nicht brauchbar ist. Danach wurden die Haken gereinigt, und zur zusätzlichen Desinfektion bis zur geplanten Verwendung in Alkohol eingelegt.

Nun sind noch die Umlenkrollen im Gebälk zu befestigen und die Seile auf die gewünschte Länge abzulängen und mit einer Schlaufe für die Verbindung mit dem Haken zu versehen. Die Vorbereitungen sind nun soweit fertig, dann kann es ja bald richtig losgehen.

Noch einmal die Bilder konsultieren um die günstigen Positionen für die Haken festzulegen, Hände und Rücken reinigen und mit Alkohol einreiben. Nun kommt der schwierigere Teil, der darin besteht, dass mit der einen Hand am Rücken, etwa auf Brusthöhe, eine grosse Hautfalte gebildet werden soll um mit dem Haken in der anderen Hand und einer gewaltigen Verrenkung den Haken unter die Haut zu bekommen. Nun gilt es, allen Mut zusammen zu nehmen tief Luft holen und ...autsch... zustechen. Da diese grossen Haken schon ein gewisses Kaliber haben (die verwendeten Dinger sind so ca. 3mm dick) gehen die auf diese Weise nur schwer ins Fleisch, doch endlich - erste Stufe geschafft - der Haken ist zunächst einmal unter der Haut und muss nun noch etwas weiter eingeschoben werden um vor dem Austritt genügend Material aufzunehmen. Nun kommt die zweite Anstrengung, der nächste Durchstich für den Austritt der Hakenspitze. Im Gegensatz zum gezielten Einstich sucht sich nun die Hakenspitze, einmal positioniert und angesetzt bei genügend Druck ganz alleine den Weg nach draussen.

Ganz anderst als wenn die Haken von Hilfspersonen gestochen werden ist auf diese praktizierte Weise das Gefühl schon etwas heftig, doch für die neue Erfahrung muss halt auch etwas gelitten werden. Geschafft, Haken Nummer eins sitzt in etwa an derselben Stelle wie es auch auf den Bildern sichtbar ist. Die Hände nochmals reinigen und der zweite Haken soll nun auf der gegenüber liegenden Seite nach bewährtem Muster ebenfalls gestochen werden.

Geschafft, beide Haken sind eingesetzt und der Rücken somit für die Prozedur mit den Seilen bereit. Nun die abgelängten Seile über die Umlenkrollen führen und jeweils das Ende mit der Schlaufe mit dem Sicherungshaken am Angelhaken befestigen. Das andere Ende wird als Gegenzug verwendet, da wie ja schon erwähnt niemand zum helfen da ist.

Nun zunächst etwas vorsichtig die Seile anspannen und das erste Gefühl vom Pulling erfahren; das kann aber mit Sicherheit noch gesteigert werden wenn man da etwas härter ran geht. Also nichts wie los, Seile auf die richtige Länge fixieren, sodass sie gerade knapp bis zur Liege reichen. Wenn man sich nun dort hinlegt sind die Seile richtig straff gespannt und das Gefühl dürfte schon fast in Richtung Suspension gehen, ist echt ein ganz besonderes Gefühl, wenn der süsse Schmerz so richtig einfährt; dieses Vorgehen wird mit Sicherheit in nicht allzulanger Zeit wiederholt, doch zuvor müssen die Haken noch etwas mehr nachbearbeitet werden, damit die Spitzen kontinuierlich in die Materialstärke übergeht und sie dadurch besser rutschen.

Mal sehen, ob beim nächsten Mal auch eine Möglichkeit besteht, von der Session einige Bilder zu schiessen um diese dann ebenfalls hier in diesen Erfahrungsbericht zu bringen. Zum Glück hat meine Digicam ja wenigstens eine Fernbedienung, sodass dies auch ohne Hilfsperson möglich werden sollte.

Vielleicht gibt es ja doch noch einen gleichgesinnten Partner in nicht allzugrosser Entfernung, sodass die Verrichtungen einfacher von der Hand gehen können und vielleicht auch einmal eine echte Suspension möglich ist. (ich denke da zunächst an eine Engelsuspension)

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submitted by: Anonymous
on: 23 March 2006
in Ritual

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