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Mein PA und die Folgen

Leider reicht mein Englisch nicht für eine komplette Geschiche, weswegen ich meine Erfahrungen in Deutsch niederlege.

Seit vielen Jahren bin ich regelmäßig bei BME und verfolge mit großem Interesse die verschiedenen Möglichkeiten der Bodymodifikation.

Ich hatte mich im Februar entschlossen meinen bestehenden Piercings (beide Brustwarzen, sowie linkes Ohrläppchen) einen Prince-Albert-Ring hinzuzufügen.

Für mich ist es enorm wichtig, beziehungsweise grundlegend, das Piercing selbst durchzuführen. Da es sich bei einem PA um ein Piercing mit speziellen Anforderungen handelt habe ich zuerst Informationen über die genaue Durchführung zusammengetragen.

Die folgenden Schritte waren für mich ganz leicht. Braunülen sowie einen entsprechend passenden 3 mm Ring konnte ich einfach bei meinem Shop bestellen. Zusätzlich natürlich Desinfektionsmaterial und Schutzhandschuhe.

Als die Sachen geliefert wurden konnte ich es kaum noch erwarten meinen Schwanz zu verschönern. Die Nervosität lässt sich nicht wirklich beschreiben, aber als ich die Handschuhe anzog und meinen besten Freund reinigte und desinfizierte merkte ich wie mein Puls vor Aufregung raste.

Weil ja immer und überall beschrieben wird, daß Piercen nur durch ausgebildete Leute erfolgen soll, möchte ich hierzu klar sagen, daß das mit Sicherheit für die meisten von uns der einzig richtige und gute Weg ist, um sich Piercings setzen zu lassen. In meinem Fall ist es aber so, daß das Überwinden der eigenen Grenzen, sowie das Durchstechen meines Körpers mit diesen Nadeln einen ganz eigenen nicht zu überbietenden Reiz für mich hat. Es ist wie eine Sucht.

Ich habe mich hingesetzt, die Braunüle genommen und dann langsam in meine Harnröhre eingeführt. Um einer Verletzung vorzubeugen hatte ich die Nadel ein wenig in das Kunstoffröhrchen zurück gezogen.

Um den richtigen Punkt für das Durchstechen zu bestimmen, drückte ich dann das Plasikröhrchen von innen an die Harnröhre, genau in dem Bereich wo der Eichelkranz aufhört und in direkter Nähe zu meinem Vorhautbändchen. Ich musste mehrmals ansetzen, da meine Nervosität eine schnelle Durchführung verhinderte. Als ich den richtigen Punkt erreicht hatte, schob ich ganz langsam die Nadel in das Röhrchen, überraschenderweise gab es nicht den erwarteten Schmerz, sondern nur ein leichtes Ziehen als die Nadel das Gewebe durchstach.

Anschließend zog ich die Nadel zurück und führte zuerst mithilfe des Röhrchens einen 2 mm Ring ein. Die Folgen dieses Piercings waren immens. Mein Schwanz war anschliessend für die nächsten Stunden und Tage im Dauer-Hart-Einsatz. Ich hätte nie gedacht, daß so ein kleiner Ring solche Folgen haben kann.

Ich war richtiggehend aufgekratzt und wollte so schnell wie möglich einen größeren Ring tragen, da das Gefühl des pendelnden Gewichtes an meiner Eichel unwahrscheinlich toll ist. Allerdings habe ich die Abheilungszeit abgewartet, es gab in dieser Zeit keinerlei Probleme, da die Desinfektion der Wunde bei jedem Pinkeln automatisch durchgeführt wird. Nach 4 Wochen, wollte ich mehr und habe mithilfe eines Dehnungsstabes dieses coole Piercing auf 3 mm aufgedehnt. Das Dehnen geht recht leicht, da ja nicht viel "Material" zum Bearbeiten da ist und die Struktur des Gewebes diesen Prozess begünstigt. Als Einsatz habe ich dann einen Doppelkugelring in Stahl verwendet.

Schon in der folgenden Woche habe ich dann nochmals nachgelegt und einen 4 mm Ring eingesetzt. Der war vom Gewicht und Tragekomfort schon richtig gut, aber ich wollte unbedingt einen noch größeren Ring tragen.

Das Aufdehnen war recht einfach, da es mit den Dehnungsstiften keine Probleme macht, größere Teile einzuführen.

Nun muß ich dazu sagen, daß die beste Größe für einen PA, meiner Meinung nach bei 5 mm liegt. Denn als ich den 6 mm Ring einsetzte, hatte ich den Innen-Durchmesser meiner Harnröhre erreicht, was sich krass anfühlte, da Pinkeln zum schmerzhaften Problem wurde. Es war als ob ich einen Prince-Albert-Stab in meiner Harnröhre trug, der diese dicht abschloss. Nach anfänglichen Problemen wurde es aber von mal zu mal normaler, da sich meine Harnröhre ein wenig dehnte und so der Weg wieder ein wenig frei war.

Beim Arbeiten störte dann der große 6 mm Ring, da die beiden Kugeln an diesem Ringe 10 mm stark sind, und ich diese dadurch nicht in meine Harnröhre einführen kann. Das Einführen einer der Kugeln bewirkt, daß der Ring ein wenig besser fixiert wird und nicht so sehr herumwackelt.

Deswegen habe ich nun wieder einen 5 mm Ring eingeführt, da er sich einfach während des Tages besser handeln lässt. Schön ist es diesen Ring mit Gewichten zu belasten. Wir haben bereits verschiedene Sachen ausprobiert. Problemfrei sind alle Gewichte bis zu 450 Gr. Dann wird´s bei längerem Tragen schmerzhaft. Einmal waren es 2000 Gr, das ging aber nicht auf Dauer, weil die Haut in der Harnröhre anfängt einzureißen und die entsprechenden Schmerzen keinen Spaß machen.

Zuhause habe ich dann einen Karabinerhaken in meinen PA eingehängt und über zwei Gummibänder mit meinen Brustwarzenpiercings verbunden. Das kommt auch so richtig gut.

Abschliessend ist zu sagen, daß es ein cooles Piercing mit hohem Spaßfaktor ist. Wenn man mit jemandem schön ficken will, ist es ratsam den Ring gegen eine gebogene Hantel auszutauschen, da der Partner von so großen Ringen doch ein wenig überfordert werden kann. Der Spaß und das Gefühl für mich bleiben gleich, da ja die selben Stellen des Schwanzes stimuliert werden.

So dies war mein erster Erfahrungsbericht auf BME. Photos werde ich nachreichen, sobald ich blicke wie´s funktioniert.

Ich würde mich über Reaktionen freuen,

Flusszeit

Details

submitted by: Flusszeit_j
on: 06 May 2012
in Prince Alberts

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Comments (2)

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fleetwood56
Tuesday, May 8, 2012 @2:54 a.m.
Hi Flusszeit, ich interessiere mich auch für einen PA und will ihn mir selbst stechen. Danke daher für deinen Bericht. Ich will gar keinen so großen Ring, so ca. 3 mm Stärke reichen mir völlig aus. Das müsste dann wohl relativ unproblematisch sein, oder ? Habe ich das richtig verstanden, du hattest nach dem Stechen für Tage einen Dauerständer ??? Oder hattest du Dauer-Schmerzen ? Ach, noch was, wie groß ist denn der Durchmesser deines Rings ? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Gruß, Fleetwood56
Dirk68
Tuesday, October 23, 2012 @2:59 p.m.
Hallo Flusszeit, schöner Bericht. Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit dem PA. Ich habe auch schon das ein oder andere mal darüber nachgedacht -- traue mich aber noch nicht. Außerdem habe ich Bedenken, dass es beim Pinkeln zu unerwünschten Effekten kommt. Gruß Dirk

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